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Ernst Barlach und Friedrich Schult, 1919

1914-1918

Begegnung mit Friedrich Schult. Beginn einer lebenslangen Freundschaft. Barlach reagiert begeistert auf den Ausbruch des 1. Weltkriegs, zunächst mit heftiger patriotischer Anteilnahme. Wie von zahlreichen europäischen Künstlern wird auch von ihm der Krieg als Aufbruch in eine neue Zeit empfunden verstanden. Die anfängliche Kriegseuphorie weicht ab 1916 einer pazifistischen Haltung. Aufgrund seines Alters wird Barlach erst im Dezember 1915 eingezogen und nach zweimonatiger Ausbildung in Sonderburg zum Landsturmsoldaten auf Petition der Künstler Max Liebermann, Max Slevogt und August Gaul (alle gehörten der Berliner Secession an) vorzeitig entlassen.

Ernst Barlach, 1917

Während der Kriegsjahre ist Barlach als freiwilliger Helfer in einem Güstrower Kinderhort tätig. Er schreibt sein zweites Drama "Der arme Vetter", das 1918 erscheint. 1917 findet im "Kunstsalon Paul Cassirer" Barlachs erste umfassende Werkschau u. a. mit 20 Holzskulpturen statt, die mit einem Vortrag von Theodor Däubler eröffnet wird.

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