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1919-1926Barlach verarbeitet in zahlreichen plastischen und graphischen Werken die Schrecken und Folgen des Krieges. 1919 wird er Ordentliches Mitglied der Preußischen Akademie der Künste. Er lehnt Lehrämter an den Kunsthochschulen in Berlin und Dresden und die Ehrendoktorwürde der Universität Rostock ab. "Der tote Tag" wird in Leipzig, "Der arme Vetter" in Hamburg uraufgeführt. 1920 nimmt sich seine Mutter - an schweren Depressionen leidend - das Leben. Er veröffentlicht das Drama "Die echten Sedemunds", das 1921 in Hamburg uraufgeführt wird. Ende des Jahres arbeitet Barlach mehrere Monate in Kiel an seinem Kieler Ehrenmal (Schmerzensmutter) für die Nikolaikirche, das 1922 eingeweiht wird (im 2. Weltkrieg verbrannt). "Ich glaube, wer den Krieg malen will, muß erst den Frost malen lernen. Soldaten müssen entsetzlich viel frieren und frieren ist lähmend, und lähmen ist schlimmer als töten. Aber woher sollten wir das hinterm Ofen wissen ... ." Brief an Reinhard Piper, 20.2.1916 "Weltüberwindung ist durch Kanonen allein wertlos, wenn es nicht innerlich zugleich geschieht. Kann es innerlich geschehen, so sind Kanonen überflüssig." Brief an Karl Barlach, 2.11.1918 |
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