|
|||
|
|||
AktuellesJanuar - Dezember 2010 Januar - Dezember 2010 Januar - Dezember 2010 01. Januar - 24. Mai 2010 30. Mai - 22. August 2010 Bildhauerei in Mecklenburg 1900 - 1945 Während sich der Bildhauer Wilhelm Wandschneider mit den politischen Systemen des Kaiserreiches und des NS-Staates arrangiert, ohne seine dem 19. Jahrhundert verpflichtete bildhauerische Sprache aufzugeben, steht nur Ernst Barlach in Mecklenburg für die konsequente Moderne. Barlach ist der einzige Bildhauer, den man zu Recht als einen international bedeutenden Künstler bereits zu seinen Lebzeiten bezeichnen kann. Barlach entfaltete seine größte Wirkung in der Weimarer Republik, nicht nur vom Auftragsumfang her, sondern insbesondere durch sein Wirken im öffentlichen Raum und im überregionalen Kunstbetrieb. Als Bildhauer ist er eine solitäre Erscheinung, die bereits von seinen Zeitgenossen als herausragend erkannt wurde. Einzig Barlach steht in Mecklenburg für die konsequente Moderne, den man zu Recht als einen international bedeutenden Künstler bereits zu seinen Lebzeiten bezeichnet hat. Sein Malerfreund Max Liebermann sprach Barlach eine führende Rolle in der künftigen Kunstentwicklung zu, als er 1930 in Berlin die Laudatio auf den 60. Geburtstag des Bildhauers hielt: "In unseren so zerrissenen Zeiten [.] ist ein Mann wie Barlach uns doppelt nötig und wertvoll, als Künstler an sich und als Vorbild. Barlachs Kunst und Barlachs Menschlichkeit sind eins. Unter dem gotisch anmutenden Faltenwurfe seiner Figuren schlägt ihnen ein Herz, das die Sorgen unserer Tage versteht und mitempfindet. Barlachs Kunst, anknüpfend an die Meister der Gotik, weist in die Zukunft: er wäre der Berufenste, der künstlerischen Jugend Führer und Förderer zu sein." Mit ihrem gnadenlosen Kampf gegen die moderne Kunst hatten die Nationalsozialisten diese Hoffnung zunichte gemacht. Erst nach 1945 konnte nach den zwölf dunklen Jahren zaghaft an die modernen Kunstströmungen vor allem der Weimarer Zeit angeknüpft werden. Den Rang bildender Kunst in Mecklenburg der Jahre zwischen der Wende zum 20. Jahrhundert und dem Ende des Zweiten Weltkriegs neu zu bestimmen und damit die kulturelle Vielfalt Mecklenburg-Vorpommerns darzustellen, war Anliegen dieses Gemeinschaftsprojekts des Kulturhistorischen Museums Rostock und der Ernst Barlach Stiftung Güstrow. Zu dieser bislang wenig beachteten Epoche in der Kunstgeschichte Norddeutschlands erscheint eine umfangreiche und reich bebilderte Publikation "Bildende Kunst in Mecklenburg 1900-1945" im traditionsreichen Hinstorff Verlag Rostock. Sie können die Publikation über unseren Museumsshop online bestellen (hier klicken)! Besuchen Sie auch die anderen Stationen der Gemeinschaftsausstellung Kulturhistorisches Museum Rostock Max-Samuel-Haus Rostock
29. August 2010 - Januar 2011
01. Oktober 2010 02. Oktober 2010 Konzerte29. Juli 2010, Ausstellungsforum Fokus Schumann Künstler: Programm: Preis: 25 €/15 €
08. August 2010, 18.00 Uhr, Gertrudenkapelle Barocke Schätze in der Gertrudenkapelle |
|||
|
Login CMS |
© Copyright 2007 die-internet-werkstatt | ||
