Aktuelles

Ausstellungsforum-Graphikkabinett
Heidberg 15, 18273 Barlachstadt Güstrow

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Dauerausstellungen 2016:

Januar – Dezember 2016
Plastiken Ernst Barlachs aus den Jahren 1904/05 bis 1937
Museum Atelierhaus am Inselsee

Januar – Dezember 2016
Plastiken Ernst Barlachs aus den Jahren 1910 bis 1937
Museum Gertrudenkapelle, Güstrow



Jo Jastram: Schreiender Hengst

18. September 2016 bis 26. Februar 2017
im Ausstellungsforum-Graphikkabinett:

„Jo Jastram. 1928-2011“

Die neue Sonderausstellung der Ernst Barlach Stiftung widmet sich dem Bildhauer Jo Jastram (1928 Rostock - 2011 Ribnitz-Damgarten). Jastram, Mitglied der Akademie der Künste Berlin, gilt als einer der bedeutendsten Bildhauer der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Deutschland. Seine figürliche Plastik prägte wesentlich den Charakter realistischer Bildhauerkunst in der DDR. Jastrams zahlreiche Plastiken im öffentlichen Raum gehören zu den bekanntesten in Norddeutschland, z. B. „Brunnen der Lebensfreude“ (Rostock), Relief „Todesmärsche im April 1945“ (Mahn- und Gedenkstätte Wöbbelin).

Als Hochschullehrer an der Universität Greifswald und der Kunsthochschule Berlin-Weißensee wies er ab den 1960er Jahren jungen Künstlern den Weg zu selbständigem bildnerischen Ausdruck. Er trug als Präsident der Ostsee-Biennale zur Öffnung des Landes für internationale, insbesondere nordeuropäische Kunstströmungen bei. Ab 1983 war Jastram Vorsitzender des „Arbeitskreises Ernst Barlach“ im Kulturbund der DDR. Bei der Vereinigung der beiden Ernst Barlach Gesellschaften in Ost und West hat er engagiert mitgewirkt.

Jo Jastram gehörte zur ersten Generation junger Künstler, die sich in der gesellschaftlichen Aufbruchszeit nach dem Inferno des Zweiten Weltkrieges einer Ausbildung zuwandten, die er an den Kunsthochschulen in Dresden und Berlin absolvierte. Vor allem die Studienjahre in Berlin-Weißensee bei Heinrich Drake haben seine Auffassung von Plastik in der Tradition der Berliner Bildhauerschule begründet, die er dort dann von 1980 bis 1986 als Lehrer und Professor für Bildhauerei seinen Studenten vermittelte. Nach dem Studium nahm er seit 1956 seinen Lebensmittelpunkt in Rostock und Mecklenburg.


Jastrams Wirken als Bildhauer erstreckte sich auf viele Gebiete seines Metiers, aus dem die Werkgruppen der Porträts, der Reisemotive und der Tierdarstellungen herausragen, die im Mittelpunkt der Präsentation stehen. Einen besonderen Platz nehmen in seinem Schaffen Werke für urbane und öffentliche Räume ein. Für Rostock, Greifswald, Barth, Ribnitz-Damgarten, Schwedt, Berlin, Leipzig, Gera, Chemnitz und Münster entstanden monumentale Reliefwände und Einzelfiguren sowie Brunnengestaltungen.

Die Ausstellung in der Ernst Barlach Stiftung Güstrow (im Ausstellungsforum am Heidberg) zeigt einen repräsentativen Querschnitt der Oeuvres des Künstlers: Plastiken, Medaillen und Zeichnungen aus den Jahren 1957 bis 2006 geben einen anschaulichen Einblick in unterschiedliche Schaffensepochen des Künstlers und zeichnen seine Entwicklung als Bildhauer nach. Erstmals werden Jastrams umfangreiche Arbeiten im Bereich von Denkmal und Gestaltungen des urbanen Raumes mit Brunnenanlagen und freien Großplastiken in einer Ausstellung dokumentiert und eröffnen damit einen Einblick in ein reiches Lebenswerk.Das Werkverzeichnis von Jo Jastrams plastischem Werk, das anlässlich der Ausstellung in Güstrow vorgestellt wird, wurde im Rahmen eines Projektes der Kulturstiftung Rostock e.V. von den Kunstwissenschaftlern Dr. Heidrun Lorenzen, Dr. Andreas Lorenzen und Klaus Tiedemann erarbeitet. Das Gesamtvorhaben wurde ermöglicht durch die Förderung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur, mit freundlicher Unterstützung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit der OstseeSparkasse Rostock sowie durch die Förderung der Hansestadt Rostock.Das Ausstellungsprojekt ist im Ergebnis der Arbeit am Werkverzeichnis entstanden und wurde von den Autoren in Zusammenarbeit mit der Ernst Barlach Stiftung kuratiert und von der Kulturstiftung Rostock e.V. gefördert. Mit der Ausstellung Jo Jastram setzt die Ernst Barlach Stiftung die Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Bildhauerei in der Nachfolge Ernst Barlachs fort, die als Teil der Rezeptionsgeschichte verstanden wird. Diese Reihe soll in den kommenden Jahren fortgesetzt werden.

Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt der Ernst Barlach Stiftung Güstrow und der Kulturstiftung Rostock e.V..

 Zur Ausstellung erscheinen 4 Postkartenmotive ( à 1 €) und das Werkverzeichnis Jo Jastram. Das plastische Werk. 1949-2010. Rostock 2016. Erhältlich zum Preis in den Museumsshops der Ernst Barlach Stiftung bzw. im online-Shop (bitte anklicken). Preis: 29,90 € ggf. zzgl. Versandkosten.

 Kuratoren der Ausstellung: Dr. Heidrun Lorenzen, Dr. Andreas Lorenzen und Klaus Tiedemann unter Mitarbeit von Dr. Volker Probst

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02. Dezember 2016  - 30. Januar 2017
„Barlach 2.0“- Schülerausstellung in der Gertrudenkapelle


Das ist die 2. Runde des Schulprojekts zwischen John Brinckman Gymnasium und der Ernst Barlach Stiftung Güstrow. Nach der erfolgreichen Ausstellung in der Gertrudenkapelle letzten Winter, werden auch dieses Jahr Schülerzeichnungen von Ernst Barlachs Werken in der Kapelle zu sehen sein. Vom 02.12.16 bis zum 30.01.2017 stellen Schüler der 10d des John Brinckman Gymnasiums in der Gertrudenkapelle die Ergebnisse ihrer mehrwöchigen Arbeit mit Kohle und Kreide aus. Während mehrerer Treffen lernten sie Ernst Barlach und sein Werk kennen und setzten sich mit seiner Kunst selbst kreativ auseinander. Die ausdrucksstarken Kohlezeichnungen der Schüler werden in direktem Vergleich zu Barlachs Originalen gezeigt und ermöglichen so einen ganz neuen Zugang zu seinem bedeutsamen Werk.

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Winterzauber in der Barlachstadt Güstrow

14. Januar 2017, ab 13.30 Uhr

rotary1940.de/guestrow/

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März - April 2017: Ausstellungsforum-Graphikkabinett

"Ernst Barlach - Zeichnung und Druckgraphik"

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ab Mai bis Juli 2017: Ausstellungsforum-Graphikkabinett

Auf der Suche nach der "neuen Form". Druckgarphik, Zeichnung und Plastik von Käthe Kollwitz. - Ausstellung zum 150. Geburtstag der Bildhauerin.

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ab 9. Juli - 3. Oktober 2017: Ausstellungsforum-Graphikkabinett

"Es geschieht enorm viel Unfug mit Photos" - Ernst Barlach und seine Fotografen.

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ab 15. Oktober 2017 - Februar 2018: Ausstellungsforum-Graphikkabinett

Dem Bildhauer Wolfgang Friedrich zum 70. Geburtstag.

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