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Beendete Ausstellungen der Ernst Barlach Stiftung Güstrow 2008

Elisabeth Büchsel, Hiddenseer Fischermädchen, undatiert, Öl auf Leinwand

30. März 2008 - 25. Mai 2008
"Melancholie und Aufbruch. Norddeutsche Kunst zwischen 1890 und 1970.
Aus der Sammlung Marlene und Holger Klindwort."

Die Ernst Barlach Stiftung Güstrow zeigt Werke verschiedener Künstler aus Mecklenburg und Vorpommern aus der Sammlung Marlene und Holger Klindwort. Unter ihnen befinden sich bekannte Künstler wie Paul Müller-Kaempf, Rudolf Bartels, Louis Douzette, Alfred Partikel, Carl Malchin, Elisabeth von Eicken, Hedwig Woermann, Elisabeth Büchsel und Otto Niemeyer-Holstein. Unter diesen ausgewählten Landschaften, Porträts und Figurendarstellungen befinden sich Gemälde, die in Güstrow erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden.
Die Auswahl der etwa 60 Werke vermittelt einen repräsentativen Querschnitt der Malerei in Mecklenburg und Vorpommern im 20. Jahrhundert.


Ewald Mataré, Boote am Meer, um 1930 (Hiddensee), Aquarell, Freundeskreis Museum Kurhaus und KoekoekHaus e.V., Kleve

01. Juni - 31. August 2008
"Ewald Mataré - Zeichnungen, Aquarelle, Holzschnitte" (Bildhauer zeichnen, Nr. 3)

Mit etwa 60 Arbeiten, deren Auswahl sich bewußt regional auf den Schwerpunkt von Matarés Motiven aus Mecklenburg und Pommern der 1930er Jahre beschränkt, wird einer der wichtigsten Bildhauer des 20. Jahrhunderts mit einer wesentlichen Werkgruppe vorgestellt.
Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt des Museums Kurhaus Kleve - Ewald Mataré-Sammlung und der Ernst Barlach Stiftung Güstrow.

 


07. September 2008 - 01. Februar 2009
"Gestalt - Form - Figur. Hans Wimmer und die Münchner Bildhauerschule"
Eine Gemeinschaftsausstellung mit dem Oberhausmuseum Passau.

Mit Adolf von Hildebrands (1847-1921) viel beachteter Schrift "Das Problem der Form" wurde zu Ende des 19. Jh. eine neue Ära der Bildhauerei in München begründet. Das Erbe Hildebrands wurde von der nachfolgenden Bildhauergeneration um Bernhard Bleeker (1881-1968) und Hermann Hahn (1868-1942) auf deren Schüler weitergegeben und prägte über vier Generationen die Bildnerei an der Münchner Akademie.
Die neben Hans Wimmer (1907-1992) bekanntesten Münchner Vertreter der klassischen Moderne, deren Werk sich auch nach 1945 behaupten konnte, sind Toni Stadtler (1888-1982), Anton Hiller (1893-1985), Josef Henselmann (1898-1987), Heinrich Kirchner (1902-1984), Georg Brenninger (1909-1988) und die früh verstorbenen Fritz Wrampe (1893-1934) und Ludwig Kasper (1893-1945) sowie Priska von Martin (1912-1982) als einzige Künstlerin.
Auch die spätere Generation nahm die menschliche Gestalt zum Ausgangspunkt ihrer bildnerischen Bemühungen.
Als ihre wichtigsten Vertreter gelten Fritz Koenig (*1924), Herbert Peters (1925-2006), Michael Croissant (1928-2002) und Wilhelm Uhlig (*1930).
Ihre unterschiedlichen Positionen sind von fortschreitender Geometriesierung bis hin zur Anstraktion geprägt oder bleiben dem Figurativen verhaftet.
Mit den sogenannten "Antiobjekten" opponieren Lothar Fischer (1933-2004) und Hans Matthäus Bachmeyer (*1940) gegen konventionelle Vorstellungen von Kunst.


19. Oktober 2008 - 08. März 2009
Barlach und Güstrow. Photographien von Uwe Seemann aus Anlass des 70.Todestages von Ernst Barlach zu Texten aus dem Güstrower Tagebuch.


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