192 Seiten, durchgehend s/w und auch farbig bebildertHrsg.: Andrea Fromm und Helga Thieme, Textbeiträge von Alexander Bastek, Andrea Fromm, Josephine Gabler, Volker Probst und Helga ThiemeErschienen anlässlich einer Wanderausstellung mit Stationen in Passau, Güstrow und Lübeck
Frauenbilder haben im Werk des Bildhauers, Zeichners und Schriftstellers Ernst Barlach (1870-1938) eine besondere Bedeutung. Sowohl der weibliche Körper als auch die Frau in ihrem gesellschaftlichen Umfeld sind ein zentrales Thema seiner gesamten künstlerischen Arbeit. In Barlachs facettenreichen Frauendarstellungen sind wichtige künstlerische Einflüsse der Zeit erkennbar, zugleich aber zeigen sie ihn als einen einzigartigen Künstler des zwanzigsten Jahrhunderts. Unter diesem Aspekt untersuchen die Autoren des vorliegenden Buches die Entwicklung seines Werkes vom Jugendstil zum Expressionismus. Darüber hinaus wird erstmals der Zusammenhang zwischen Barlachs persönlichen Beziehungen zu Frauen und seinen Frauenbildern betrachtet.
Erschienen im Hinstroff Verlag, 1. Auflage, 2010Hardcover, 400 Seiten, >250 überwiegend farbige Abbildungen, mit Beiträgen von 11 Fachautoren.
Die Kunstentwicklung Mecklenburgs im frühen 20. Jahrhundert ist bisher nur schlaglichtartig aufgearbeitet. Meist standen dabei einzelne Künstlerpersönlichkeiten im Mittelpunkt des Interesses. Lediglich zu den Künstlerkolonien gibt es umfassendere Darstellungen. Die Wechselwirkungen der regionalen mit der allgemeinen deutschen und internationalen Kunstentwicklung sind dagegen wenig beleuchtet worden. Der Begleitband »Bildende Kunst in Mecklenburg 1900 bis 1945« zur großen Ausstellung des Kulturhistorischen Museums Rostock und der Ernst Barlach Stiftung Güstrow trägt dazu bei, diese Lücke zu schließen. Thematisiert werden die Einflüsse von Akademien und Schulen auf die Bereiche Malerei, Plastik und Grafik, Wanderbewegungen von Künstlern sowie Verbindungen zu anderen Kunstregionen. Aufgenommen sind Künstler und ihre Werke, die aus Mecklenburg stammten, hier tätig waren oder in ihrem Schaffen durch einen Aufenthalt im Land entscheidend geprägt wurden.
Erscheinungsjahr 2008, 216 Seiten, ca. 340 überwiegend farbige Abbildungen, engl. Broschur.
Mit Adolf von Hildebrands (1847-1921) viel beachteter Schrift "Das Problem der Form" wurde zu Ende des 19. Jh. eine neue Ära der Bildhauerei in München begründet. Das Erbe Hildebrands wurde von der nachfolgenden Bildhauergeneration um Bernhard Bleeker (1881-1968) und Hermann Hahn (1868-1942) auf deren Schüler weitergegeben und prägte über vier Generationen die Bildnerei an der Münchner Akademie.Die neben Hans Wimmer (1907-1992) bekanntesten Münchner Vertreter der klassischen Moderne, deren Werk sich auch nach 1945 behaupten konnte, sind Toni Stadtler (1888-1982), Anton Hiller (1893-1985), Josef Henselmann (1898-1987), Heinrich Kirchner (1902-1984), Georg Brenninger (1909-1988) und die früh verstorbenen Fritz Wrampe (1893-1934) und Ludwig Kasper (1893-1945) sowie Priska von Martin (1912-1982) als einzige Künstlerin.Auch die spätere Generation nahm die menschliche Gestalt zum Ausgangspunkt ihrer bildnerischen Bemühungen.Als ihre wichtigsten Vertreter gelten Fritz Koenig (*1924), Herbert Peters (1925-2006), Michael Croissant (1928-2002) und Wilhelm Uhlig (*1930).Ihre unterschiedlichen Positionen sind von fortschreitender Geometriesierung bis hin zur Anstraktion geprägt oder bleiben dem Figurativen verhaftet.Mit den sogenannten "Antiobjekten" opponieren Lothar Fischer (1933-2004) und Hans Matthäus Bachmeyer (*1940) gegen konventionelle Vorstellungen von Kunst.
Verlag "Bibliothek der Provinz"Mit Texten von Martin Hochleitner, Susanne Rolinek, Gabriele Stöger-Spevak, Helga Thieme und Volker Probst.Kataloge der Oberösterreichischen Landesmuseen N.S. 77Hardcover, 151 Seiten, zahlreiche Abbildungen (s/w)ISBN 978-3-85474-192-3
Bearbeitet von Annette Seeler, herausgegeben von Volker Probst, Ernst Barlach Stiftung Güstrow 2007, Paperback, 96 Seiten.Zeichnungen, Lithographien, Holzschnitte, Radierungen, Plastiken.Zum 140. Geburtstag von Käthe Kollwitz."Blättert man diesen Sammelband (>Das Käthe Kollwitz Werk< Dresden 1930) durch, erkennt man, dass Kollwitz mit tiefer mütterlicher Liebe für alle Beleidigten und Benachteiligten trauert, protestiert, sich empört und kämpft. Die ausgewählten Motive kreisen zumeist um Elend und Not, um Hunger, Obdachlosigkeit, Krankheit, Tod, aber ihre Arbeiten thematisieren auch Kampf, Solidarität und Auflehnung. ...Außerdem kämpft sie nicht nur gegen das Elende in ihrer eigenen Umgebung, auch China gegenüber ist sie nicht so teilnahmslos ... Im Jahr 1931, als die sechs jungen Schriftsteller ermordet wurden, war sie eine der progressiven Schriftsteller und Künstler aus aller Welt, die eine Protesterklärung unterschrieben hatten. Jetzt ist die Künstlerin nach chinesischer Zählung 70 Jahre alt geworden. Die Veröffentlichung dieses Buches kann trotz seines bescheidenen Umfangs wohl als eine kleine Ehrung für sie gelten."Lu Xun: >Vorbemerkung zum Verzeichnis der ausgewählten Graphik von Käthe Kollwitz.<, Shanghai 1936
Katalog zur Dauerausstellung, 4., durchges. Aufl., hrsg. von der Ernst Barlach Stiftung, Güstrow 2007,120 Seiten, zahlreiche Abb.Eine Lebens- und Werkübersicht; sehr anschaulich gestaltet mit historischen Fotos, Abbildungen von Werken aus allen Schaffensbereichen und -epochen, Briefzitaten, Textbeispielen aus Barlachs literarischen Schriften sowie Würdigungen von Zeitgenossen.
Die neue Publikation der Ernst Barlach Stiftung Güstrow:„außen wie innen“. Russland im Werk Ernst Barlachs, hrsg. von Inge Tessenow und Helga Thieme, Güstrow 2007, Ausstellungskatalog, vierfarbig, 336 Seiten.Im Sommer 1906 reiste Ernst Barlach nach Russland. Die Erfahrungen dieser Reise, die von Berlin über Kiew nach Charkow und in das Donezgebiet führte, trugen entscheidend dazu bei, dass seine ästhetischen Vorstellungen in Kunst und Literatur Kontur erhielten. Das Elend der russischen Stadtbevölkerung und die als trügerisch wahrgenommene Idylle des dörflichen Lebens, aber auch die Steppenlandschaft und ihre jahrhundertealten Steinfiguren haben tiefe Spuren in seinem Werk hinterlassen. Plastiken, Zeichnungen und Dokumente, die in unmittelbarem Zusammenhang mit Barlachs Russlandreise stehen, werden hier verzeichnet, abgebildet und kommentiert. Barlachs literarischer Text "Reise ins Herz des südlichen Rußland" erscheint neu transkribiert als Erstdruck. Die Autoren der einführenden Aufsätze beschreiben den kulturhistorischen Kontext der Reise. Darüber hinaus untersuchen sie literarische und kunsthistorische Aspekte, die bisher nur marginal wahrgenommen wurden, auf Barlachs künstlerisches Schaffen aber prägenden Einfluss hatten.
Herausgegeben von Sebastian Giesen, Hamburg 2007, 270 Seiten, Hardcover.Bei dem vorliegenden Buch handelt es sich um einen Bestandskatalog -eine Retrospektive aus eigenen Beständen des Ernst Barlach Haus Hamburg/Stiftung Hermann F. Reemtsma, ein schönes Grundlagenwerk über die Skulpturen und Plastiken des Ernst Barlach Hauses. (Zweisprachig)In diesem Katalog ist es wichtig, Barlach als Formsucher und nicht als "Gottsucher" vorzustellen, ihn also als Künstler jenseits der konfessionellen und ideologischen Klischee-Bilder zu präsentieren, die den klaren Blick auf Barlach so nachhaltig trüben.
Der Zeichner Ernst Barlach
Bestandskatalog der Zeichnungen im Ernst Barlach Haus. Herausgegeben von Sebastian Giesen, mit Beiträgen von Andrea Fromm, Sebastian Giesen, Arie Hartog, Gudula Mayr, Horst Otto Müller, Volker Probst, Dagmar Rödiger-Lekebusch und Claudia Valter376 Seiten mit ca. 530 (davon 83 farbigen) Abbildungen, gebunden, Eigenverlag des Ernst Barlach Hauses, Hamburg 2002.
Ernst Barlach. RetrospektiveHerausgegeben vom National Museum of Modern Art, Kyoto, The Asahi Shimbun, der Ernst Barlach Stiftung Güstrow und dem Ernst Barlach Haus Hamburg, mit Beiträgen von Andrea Fromm, Sebastian Giesen, Akira Ichikawa u.a.294 Seiten mit zahlreichen, meist farbigen Abbildungen, broschiert, Deutsch/Japanisch, Kyoto – Tokyo – Yamanashi 2006
Piper Verlag GmbH, München, 775 Seiten, Hardcover. Herausgegeben und erläutert von Wolfgang Tarnowski, mit 65 Abbildungen.Ernst Barlach war eine der markantesten Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Zeugnisse seiner außergewöhnlichen schöpferischen Kraft sind seine Plastiken, Graphiken und Prosatexte. Ebenso unmittelbar und unverwechselbar wie in seinen Werken drückte er sich in seinen zahlreichen Briefen aus. Zu den wichtigsten Briefpartnern gehörte sein Freund uns späterer Verleger Reinhard Piper, der als eine der großen Verlegerpersönlichkeiten der Kultur seiner Zeit wesentliche Impulse gab.In dem vorliegenden erstmals vollständig editierten und umfassende kommentierten Briefwechsel aus den Jahren 1900 bis 1938 treten nicht nur zwei interessante Charaktere und vertraute Freunde hervor, sondern auch zwei scharfsichtige Zeitzeugen der ersten vier Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts.Die vorliegende Briefausgabe enthält viele bisher unbekannte oder unveröffentlichte Dokumente und Abbildungen, die einen wichtigen Beitrag zur Barlach-Forschung darstellen.
Hrsg.: Landesmuseumsdirektor des Landes Schleswig-Holstein, 1995, Broschur, 64 Seiten.
Barlach und Goethe
Herausgegeben von Jürgen Doppelstein für die Ernst Barlach Gesellschaft, mit Beiträgen von Susanne Augat, Ulrich Bubrowski, Jürgen Doppelstein, Volker Probst und Heike Stockhaus224 Seiten mit zahlreichen Abbildungen, broschiert, E. A. Seemann Verlag, Leipzig 1997
Auf den Spuren von Ernst Barlach und Theodor Däubler. 90 farbige Reproduktionen nach Bildern von Alexander Dettmar. Text von Volker Probst. 1. Aufl. Güstrow: Ernst Barlach Stiftung, 2000. 96 S. Originalpappeinband mit Originalumschlag.