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Leuchtfeuer. 20 Kulturelle Gedächtnisorte

Leuchtfeuer. 20 Kulturelle Gedächtnisorte.
Hrsg. von Hanna Delf von Wolzogen, Volker Probst, Gabriele Rommel. Wiederstedt 2010.

228 Seiten, reich vierfarbig illustriert, mit 20 Textbeiträgen von Fachautoren, Englische Broschur

Vorgestellt werden Kulturelle Gedächtnisorte zu Johann Sebastian Bach, Ernst Barlach, Hans Fallada, Theodor Fontane, Johann Wilhelm Ludwig Gleim, Friedrich von Hardenberg (Novalis), Gerhart Hauptmann, Heinrich von Kleist, Gotthold Ephraim Lessing, Otto Lilienthal, Felix Mendelssohn Bartholdy, Friedrich Nietzsche, Friedrich Eberhard von Rochow, Heinrich Schliemann, Heinrich Schütz, Werner Tübke, Kurt Tucholsky, Kurt Weill und Johann Joachim Winckelmann, über die die  Herausgeber im Vorwort schreiben:
„Wie das Licht sich in Farben bricht, so bilden die 20 Kulturellen Gedächtnisorte ein Spektrum, aus dem unterschiedlichste Impulse für kulturelles Leben ausgehen. Leuchtfeuer, die in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in geographischer Landschaft eine Kulturlandschaft identifizierbar machen.
Sie sind nicht nur Orte, an denen an bedeutende Persönlichkeiten der Technik-, Literatur-, Musik- oder Kunstgeschichte und Archäologie erinnert wird, vielmehr stellen sie in ihrem lebendigen Umgang mit spezifischem Wissen Laboratorien dar, in denen wir unsere Vergangenheit betrachten und mit deren Hilfe wir Gegenwart verstehen und Zukunft erforschen, ja sogar in Gedanken konstruieren können.
Jeder einzelne Ort ist bestimmt durch die Individualität der Persönlichkeit, mit deren Werk und Leben er verbunden ist. Die Einheit in der Vielfalt stellt sich durch gemeinsame Ziele her, denen sich die Fachleute an diesen Orten verschrieben haben. Das von Paul Raabe initiierte Blaubuch-Projekt, mit dem er im Jahr 2001 zum ersten mal Kulturelle Leuchttürme und Kulturelle Gedächtnisorte von nationaler Bedeutung erfasste, sollte sich nicht in statistischen Erhebungen erschöpfen. In der Tat hat es zu einem Erfahrungs- und Ideenaustausch der Institute geführt, ein Verbund hat sich formiert, der zweimal im Jahr zu gemeinsamen Beratungen über die Rahmenbedingungen moderner musealer Arbeit, über Probleme, Risiken und gemeinsame Projekte zusammentrifft.
Die Gedächtnisorte selbst haben in den letzten 20 Jahren eine bewegte Geschichte erfahren, mitunter aus dem Nichts heraus, nahezu ausnahmslos unter schwierigsten wirtschaftlichen, personellen und strukturellen Bedingungen ihre Arbeit aufgenommen bzw. unter veränderten Vorzeichen fortgesetzt. Davon erzählen die Essays dieses Bandes, von den Abenteuern, den Erfolgen, den Noten und Notwendigkeiten, immer auch von der umfangreichen Hilfe durch Ehrenamt, Freundeskreise oder Förderer, ohne die sich vielfach nichts bewegt hätte. Die Überlieferung kultureller Schätze ist in allen Zeiten verbunden mit der Geschichte der Orte und Institutionen.
Wer den Leuchtfeuern der Gedächtnisorte folgt, wird ganz gewiss „Neuland“ betreten und entdecken. In diesem Sinne soll unser Buch verstanden werden als eine Einladung, sich auf die Wanderschaft durch eine reiche Kulturlandschaft zu begeben.“

Die Publikation LEUCHTFEUER wurde maßgeblich gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Ernst von Siemens Kunststiftung München und der Sparkasse Mansfeld-Südharz.


Preis : 14,95 EUR
 
Auf den Spuren von Ernst Barlach

Der vorliegende Band verbindet einen umfassenden Überblick über Barlachs Leben und Werk mit einer eindrucksvollen Dokumentation biographisch und wirkungsgeschichtlich bedeutsamer Orte und Landschaften. Zeitgenössische Abbildungen, ausgewählte Werkfotos und großformatige Farbfotographien vom heutigen Erscheinungsbild des Lebensumfelds Barlachs und seiner berühmten Werke bebildern den Band.


Preis : 14,95 EUR
 
Ernst Barlach Porzellan

E.A.Seemann Kunstverlagsgesellschaft mbH, 1995, 1. Auflage, 71 Seiten, zahlreiche Abbildungen.
Mit den Porzellanen, die unmittelbar nach seiner Russlandreise entstehen, gelingt Ernst Barlach der Durchbruch zu eigenen künsterlischen Formensprache. Anläßlich ihrer Wiederausformung in den Schwarzbuger Werkstätten für Porzellankunst werden diese kunsthistorisch bedeutsamen Figuren ausführlich in Wort und Bild vorgestellt.


Preis : 2,50 EUR
 
Posthume Güsse. Bilanz und Perspektiven

POSTHUME GÜSSE. Bilanz und Perspektiven. Eine Publikation der Arbeitsgemeinschaft Bildhauermuseen und Skulpturensammlungen e.V. und des Arp Museums Bahnhof Rolandseck. Hrsg. von Ursel Berger , Klaus Gallwitz & Gottlieb Leinz. München 2009. 4to. 231 S.mit 100 teils farb. Abb., Bibliographie, Glossar, Index, Ppbd.

Bei Museen, Künstlern, Sammlern, Kuratoren, Kunsthändlern, Kunsthistorikern, Nachlassverwaltern, Rechtsanwälten ist das Thema posthume Güsse brisant und umstritten. Im vorliegenden Band wird erstmals versucht, die breitgefächerten Probleme und unterschiedlichsten Aspekte differenziert zu diskutieren. Ausgewiesene Fachleute aus dem In- und Ausland referieren anhand von Fallbeispielen aus der Bildhauerei des 20. Jahrhunderts u.a. über die Regelung urheberrechtlicher Verwertung, das Folgerecht und Steuerfragen, Gussauflagen sowie die Ausführung und Kennzeichnung von Güssen, Vervielfätigungs- und Nutzungsrechte, die Bestimmung festgelegter Materialien und Abmessungen, den Umgang mit existierenden Bronzegüssen, entstanden zu Lebzeiten oder posthum, die wissenschaftliche Behandlung in Sammlungs- und Werkverzeichnissen und nicht zuletzt den großen Einfluss merkantiler Interessen durch Kunsthandel und Markt.


Preis : 24,90 EUR
 
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