Aktuelles

Ausstellungsforum-Graphikkabinett
Heidberg 15, 18273 Barlachstadt Güstrow

9. Juli – 3. Oktober 2017
„Es geschieht enorm viel Unfug mit Photos" – Ernst Barlach und seine Fotografen

 Ernst Barlachs Lebensstationen wurden oftmals anhand seines bildhauerischen und zeichnerischen Werks nachvollzogen, jedoch dokumentieren auch zahlreiche Fotografien die Lebensphasen des Künstlers. Die Ausstellung "Ernst Barlach und seine Fotografen" arbeitet den reichen fotografischen Nachlass, der heutzutage vorhanden ist, auf und gibt Einblick in Ernst Barlachs biographische Stationen und seinen Familien- und Freundeskreis. Hierfür werden zum einen Fotoporträts des Künstlers aus allen Lebensphasen, zum anderen historische Aufnahmen seines sozialen Umfeldes präsentiert. Außerdem wird ein exemplarischer Einblick in die Entwicklung der zeitgenössischen Rezeption Ernst Barlachs bildhauerischen Werks durch Fotografen wie Berthold Kegebein (1894-1977) oder Hildegard Heise (1897-1979) hin zu einer modernen fotografischen Präsentation seiner Kunst wie z.B. durch Alfred Ehrhardt (1901-1984), Kobin Yukawa (*1935) oder Uwe Seemann (*1938) gegeben. Der Frage, wie sich die fotografische Rezeption Ernst Barlachs Kunst über die Jahrzehnte und beeinflusst von unterschiedlicher Zeitgeschichte bis in die Moderne geändert hat, wird ebenso nachgegangen, wie der Frage nach dem Verhältnis des Künstlers selbst zu seinen Fotografen und zu dem Medium Fotografie als eigenständige Kunstgattung.  Mit Katalog

In limitierter Auflage ist in unserem Museumsshop eine DVD der Alfred Ehrhardt Stiftung erhältlich (bitte hier klicken).

Begleitend zur Ausstellung wird zudem ein Fotoworkshop mit dem Fotografen Daniel Höhne (Berlin) am Wochenende vom 30.9. bis 1.10.2017 angeboten (siehe weiter unten).

Hier finden Sie den Flyer zur Ausstellung (bitte anklicken).

Kuratorin: Franziska Hell, M. A. 

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30. September bis 1. Oktober 2017
Fotografie-Workshop in der Ernst Barlach Stiftung

Anlässlich der aktuellen Sonderausstellung „ ‚Es geschieht enorm viel Unfug mit Photos‘ – Ernst Barlach und seine Fotografen“ bietet die Ernst Barlach Stiftung interessierten Hobby-Fotografen die Möglichkeit, einmal selbst unter professioneller Anleitung die Werke Ernst Barlachs in Szene zu setzen und ausdrucksstarke Fotografien seiner Kunst zu schaffen.
Der bekannte Berliner Fotograf Daniel Höhne, der schon für die Ernst Barlach Stiftung gearbeitet hat, wird nach einer theoretischen Einführung in den korrekten Umgang mit Kamera und Licht gemeinsam mit den Teilnehmern in den Räumlichkeiten der Stiftung Ernst Barlachs Werke fotografieren. Der Workshop findet am Wochenende vom 30.09. – 01.10.2017, jeweils 10:00 bis 17:00 Uhr statt. Jeder Teilnehmer wird gebeten, eine eigene Ausrüstung (Kamera, Stativ) mitzubringen. Die Teilnahmegebühr für den 2-tägigen Workshop beträgt 129 €.
Die Anmeldung erfolgt unter:
03843/8440032 – hellbarlach-stiftung.de
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Marjin Seiffert
Christian Voß
Hendryk Voß

17. Güstrower Kunstnacht
am 2. Oktober 2017 in der Gertrudenkapelle

19.30 Uhr & 20.30 Uhr & 21.30 Uhr

"Sanguinicus & Melancholicus - Spiel der Temperamente Luft und Erde"  bietet den Zuschauern ein Tanzstück der besonderen Art. Temperament beschreibt die Art und Weise, wie ein Lebewesen agiert und reagiert, quasi seinen Verhaltensstil. Dieser ist tief verankert und setzt sich aus emotionalen, motorischen, aufmerksamkeitsbezogenen Reaktionen und der Selbstregulierung zusammen.Sanguinicus und Melancholicus sind zwei Temperamente die unterschiedlicher nicht sein könnten. Wo der eine zuversichtlich ist, ist der andere mutlos; wo der andere verschlossen ist, ist der eine wiederum geschwätzig. Wenn Sanguinicus himmelhoch jauchzt, ist Melancholicus am Boden zerstört. So wurden den beiden Temperamenten auch die Elemente Luft und Erde zugeordnet.Untermalt von der Musik Johann Sebastian Bachs, treten sich beide Charaktere gegenüber, erklären sich und ihre Welt, tauchen ein in die jeweils andere, und führen das Publikum auf eine Reise echter Gefühle und tiefer Emotionen.

Hier können Sie den Flyer der 17. Güstrower Kunstnach downloden (anklicken).

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Mal- und Zeichenkurse 2017 des freischaffenden Maler und Bildhauer Henning Spitzer aus Güstrow:

Wochenend-Seminar "Figürliches Zeichnen"

Am 14. und 15. Oktober 2017, jeweils von 10 - 15 Uhr. Das Zeichnen als eine natürliche Auseinandersetzung mit der eigenen Wahrnehmung, in impulsiver und sensibler Arbeitsweise. Grundkenntnisse des Bildaufbaus, Handhabung des Materials sowie Befreiung von Klischees führen zu einem lustvoll-spielerischen Umgang mit dem Erlebten. 150 EURO, ermäßigt 100 EURO (inkl. Material)

Wochenende-Seminar "Pastellmalerei"
Am 18. und 19. November 2017, jeweils 10 – 15 Uhr, findet in der Kreativwerkstatt der Ernst Barlach Stiftung am Heidberg 15, Güstrow, wieder ein Wochenendseminar mit Henning Spitzer zum Thema:  „Pastellmalerei“ statt. Das Seminar ist geeignet für Anfänger und Fortgeschrittene. Motive wie Stillleben, Blumen, Porträt oder Landschaft ermöglichen das Malen nach Beobachtung. Die Technik des Pastells, also der Verzicht auf das Bindemittel, erlaubt kontinuierliches Arbeiten bei größter Gestaltungsfreiheit. 150 EURO, ermäßigt 100 EURO (inkl. Material)

Anmeldungen bitte direkt bei Henning Spitzer unter mail: spitzerweb.de oder telefonisch unter 0178-1380504.

Den aktuellen Kurs-Plan finden Sie HIER (bitte anklicken).

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14. Oktober 2017 – 8. April 2018
"Idyllen und Katastrophen" Aus dem Werk des Bildhauers Wolfgang Friedrich


Der Bildhauer Wolfgang Friedrich, 1947 in Torgau geboren, gehört zu den bedeutendsten norddeutschen Künstlern. Er studierte an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden u. a. bei Gerd Jaeger und Walter Arnold. Seit 1978 lebt und arbeitet er als freier Bildhauer in Rostock. Sein Schaffen ist an den Traditionen der klassischen Figurendarstellung orientiert, er entwickelte eine eigene bildhauerische Formsprache. Friedrich arbeitet vornehmlich in kleinplastischen Formaten, die mitunter architektonischen Bühnenräumen als urbane Bezugsgrößen zugeordnet werden. Der Bilderkosmos Wolfgang Friedrichs beschwört eine „Welt als Modell“, entwirft darin Zukunftsvisionen und weist zugleich auf deren Vergänglichkeit und Gefährdung. Im Mittelpunkt seines künstlerischen Schaffens steht die Gestalt des Menschen, deren Existenz „zwischen Himmel und Erde“ (Ernst Barlach) für Friedrich als Meister der Kleinplastik zum Ausgangs- und Endpunkt seines Schaffens geworden ist. – Mit Katalog
Kuratorin: Inge Tessenow

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15. April – 01. Juli 2018
Vom „Liebesseufzer“ zur „Totenklage“ – kontrastierende Motivwelten bei Ernst Barlach

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08. Juli – 30. September 2018
Vom Glück des Sammelns. Erwerbungen 2005 – 2018
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14. Oktober 2018 – 22. April 2019
Der Große Krieg im Kleinformat. Graphik- und Medaillenkunst zum Ersten Weltkrieg
Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren

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