Aktuelles

Ausstellungsforum-Graphikkabinett
Heidberg 15, 18273 Barlachstadt Güstrow

Käthe Kollwitz, Pietà, 1937-39, Bronze, Privatsammlung

 30. April – 2. Juli 2017:
Auf der Suche nach der ‚neuen Form‘.
Zeichnungen. Druckgraphik und Plastik von Käthe Kollwitz.
Ausstellung zum 150. Geburtstag der Bildhauerin.


In 2017 ist der 150. Geburtstag der Graphikerin und Bildhauerin Käthe Kollwitz (1867-1945) zu begehen. Nach der in 2007 gezeigten Kollwitz-Ausstellung im Ausstellungsforum-Graphikkabinett, bei der die Beziehung zwischen der Bildhauerin und dem chinesischen Schriftsteller Lu Xun (1881-1936) im Mittelpunkt stand, wird es nun vor allem um die wichtigsten Bildzyklen der Künstlerin, aber auch um den Werkprozess bei der Druckgraphik (Druckzustände / Fassungen) gehen, erweitert durch eine Auswahl von Handzeichnungen und Plastiken Kollwitz‘. Bei diesem Projekt wird die Ernst Barlach Stiftung vor allem vom Käthe-Kollwitz-Museum Köln unterstützt.
Bei der Ausstellung 2017 wird es nicht vordergründig um eine Gegenüberstellung Ernst Barlach – Käthe Kollwitz gehen, dazu gibt es genügend Literatur und Ausstellungen. Im Mittelpunkt der Präsentation werden in Zeichnungen und der Druckgraphik als dem Hauptgebiet ihrer künstlerischen Arbeit und ausgewählten Plastiken die zentralen Themen ihrer Kunst stehen: der Mensch in seinen elementaren Befindlichkeiten.
Hauptleihgeber wird das Käthe-Kollwitz-Museum Köln sein. Weitere Leihgaben aus dem Staatlichen Museum Schwerin, dem Käthe-Kollwitz-Museum Berlin, dem Archiv der Akademie der Künste Berlin und von privaten Sammlern werden die Ausstellung erweitern.
Kuratoren: Dr. Volker Probst, Dr. Annette Seeler

Eine Auswahl von Kunstpostkarten finden Sie HIER (bitte anklicken).


Einen Kollwitz-Katalog und Kollwitz-Leporello finden Sie HIER (bitte anklicken).

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„Barlach 2.0“ – Ernst Barlachs Werke neu vorgestellt

Ob der „Wanderer im Wind“, „Die gefesselte Hexe“ oder die „Mutter Erde“ – Schüler der Klasse 10d des John-Brinckmann-Gymnasiums Güstrow haben sich in der Gertrudenkapelle intensiv mit den Werken Ernst Barlachs auseinandergesetzt. Als Abschluss ihres mehrmonatigen Projektes mit der Ernst Barlach Stiftung Güstrow werden die Schüler am Samstag, den 13.5. und Samstag, den 20.5.2017 von jeweils 14 bis 15:30 Uhr einige Arbeiten Barlachs näher vorstellen. Unter Anleitung ihrer Klassenleiterin Frau Heinze und Franziska Hell, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Ernst Barlach Stiftung Güstrow, haben die Schüler interessante Kurzvorträge zu Werken Ernst Barlachs erarbeitet. Dabei werden sie sowohl auf die Geschichte des Kunstwerkes als auch ihre eigene Meinung zu „ihrem“ Stück eingehen. Es hat sich so eine kurzweilige Führung durch die Gertrudenkapelle ergeben, angereichert mit spannenden und unbekannteren Hintergrundinformationen zu den einzelnen Kunstwerken!

Ort: Gertrudenkapelle, Gertrudenplatz 1, 18273 Güstrow

Datum: 13.5.2017, 14 – 15:30 Uhr
             20.5.2017, 14 – 15:30 Uhr

Der Eintritt ist frei.
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21. Mai 2017
Internationaler Museumstag


Ausstellungseröffnung und Preisverleihung anlässlich des 5. Barlach-Schüler-Wettbewerbs zum Thema „Das Lauschen“.
Kuratoren: Franziska Hell, M. A. und Irene Heinze in Zusammenarbeit mit den Freunden der Güstrower Barlach-Museen e. V.  


 

 

9. Juli – 3. Oktober 2017
„Es geschieht enorm viel Unfug mit Photos" – Ernst Barlach und seine Fotografen

 Ernst Barlachs Lebensstationen wurden oftmals anhand seines bildhauerischen und zeichnerischen Werks nachvollzogen, jedoch dokumentieren auch zahlreiche Fotografien die Lebensphasen des Künstlers. Die Ausstellung "Ernst Barlach und seine Fotografen" arbeitet den reichen fotografischen Nachlass, der heutzutage vorhanden ist, auf und gibt Einblick in Ernst Barlachs biographische Stationen und seinen Familien- und Freundeskreis. Hierfür werden zum einen Fotoporträts des Künstlers aus allen Lebensphasen, zum anderen historische Aufnahmen seines sozialen Umfeldes präsentiert. Außerdem wird ein exemplarischer Einblick in die Entwicklung der zeitgenössischen Rezeption Ernst Barlachs bildhauerischen Werks durch Fotografen wie Berthold Kegebein (1894-1977) oder Hildegard Heise (1897-1979) hin zu einer modernen fotografischen Präsentation seiner Kunst wie z.B. durch Alfred Ehrhardt (1901-1984), Kobin Yukawa (*1935) oder Uwe Seemann (*1938) gegeben. Der Frage, wie sich die fotografische Rezeption Ernst Barlachs Kunst über die Jahrzehnte und beeinflusst von unterschiedlicher Zeitgeschichte bis in Moderne geändert hat, wird ebenso nachgegangen, wie der Frage nach dem Verhältnis des Künstlers selbst zu seinen Fotografen und zu dem Medium Fotografie als eigenständige Kunstgattung. Als Beispiel der Rezeption Ernst Barlachs Werk in den Nachkriegsjahren werden ausstellungsbegleitend die Kurzkunstfilme „Ernst Barlach I (Der Kämpfer)“ (1949) und „Ernst Barlach II (Der Überwinder)“ (1949) von Alfred Ehrhardt (1901-1984) gezeigt. Beide Filme wurden mehrmals mit Preisen ausgezeichnet: „Ernst Barlach I (Der Kämpfer)“ gewann auf der XI. Biennale Venedig 1950 den 1. Preis. Außerdem gewann der Film genauso wie der 2. Teil „Ernst Barlach II (Der Überwinder)“ den 1. Preis für den besten Kunstfilm beim Kelowna International Film Festival Canada 1961. Mit Katalog

Begleitend zur Ausstellung wird zudem ein Fotoworkshop mit dem Fotografen Daniel Höhne (Berlin) am Wochenende vom 30.9. bis 1.10.2017 angeboten.

Kuratorin: Franziska Hell, M. A. 

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16. Juli 2017, 18.oo Uhr, Gertrudenkapelle

Das besondere Konzert:

Die GERAER KAMMERSOLISTEN

Die Geraer Kammersolisten Andreas Knoop - Flöte, Annegret Knoop – Violine, Robert Hartung - Viola, Nico Treutler - Violoncello spielen ein Klassisches Konzert: "Meisterwerke der Klassik"
Unter dem Motto "Meisterwerke der Klassik" erklingen Kompositionen von Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydn u.a.

Die Ernst Barlach Stiftung und die Freunde der Güstrower Barlach-Museen laden Sie herzlich dazu ein!


Eintritt: Vorverkauf 10 €, Abendkasse 12 €
Eintrittskarten sind in der Gertrudenkapelle erhältlich.
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10. September 2017, 18 Uhr, Gertrudenkapelle:

Das besondere Konzert:

Violinkonzert mit Bettina Sitte

Bettina Sitte, erste Geigerin beim Rundfunksinfonieorchester Berlin und seit 1988 Kammermusikerin, wird am Sonntag, dem 10. September 2017 um 18 Uhr in der Reihe der besonderen Konzerte in der Gertrudenkapelle musizieren.
In der letzten Zeit war sie neben Soloauftritten auch mit Duoabenden in mehreren Städten Deutschlands sowie in Hong Kong und Peking erfolgreich.

Eintritt: Vorverkauf 8 €, Abendkasse 9 €

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Mal- und Zeichenkurse 2017 des freischaffenden Maler und Bildhauer Henning Spitzer aus Güstrow:

Sommerakademie "Erlebnis Farbe"
Vom 28. August bis 1. September 2017, jeweils von 10 - 15 Uhr: Wir benutzen Pigmente, Pastellkreiden, selbstgefertigte Ölfarbe in deckender und lasierender Arbeitsweise und arbeiten nach Motiven der Natur.
350 EURO, ermäßigt 200 EURO (inkl. Material und Modellgeld)

Wochenend-Seminar "Figürliches Zeichnen"
Am 14. und 15. Oktober 2017, jeweils von 10 - 15 Uhr. Das Zeichnen als eine natürliche Auseinandersetzung mit der eigenen Wahrnehmung, in impulsiver und sensibler Arbeitsweise. Grundkenntnisse des Bildaufbaus, Handhabung des Materials sowie Befreiung von Klischees führen zu einem lustvoll-spielerischen Umgang mit dem Erlebten. 150 EURO, ermäßigt 100 EURO (inkl. Material)

Wochenende-Seminar "Pastellmalerei"
Am 18. und 19. November 2017, jeweils 10 – 15 Uhr, findet in der Kreativwerkstatt der Ernst Barlach Stiftung am Heidberg 15, Güstrow, wieder ein Wochenendseminar mit Henning Spitzer zum Thema:  „Pastellmalerei“ statt. Das Seminar ist geeignet für Anfänger und Fortgeschrittene. Motive wie Stillleben, Blumen, Porträt oder Landschaft ermöglichen das Malen nach Beobachtung. Die Technik des Pastells, also der Verzicht auf das Bindemittel, erlaubt kontinuierliches Arbeiten bei größter Gestaltungsfreiheit. 150 EURO, ermäßigt 100 EURO (inkl. Material)

Anmeldungen bitte direkt bei Henning Spitzer unter mail: spitzerweb.de oder telefonisch unter 0178-1380504.

Den aktuellen Kurs-Plan finden Sie HIER (bitte anklicken).

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Marjin Seiffert
Christian Voß
Hendryk Voß

17. Güstrower Kunstnacht
am 2. Oktober 2017 in der Gertrudenkapelle

19.30 Uhr & 20.30 Uhr & 21.30 Uhr

"Sanguinicus & Melancholicus - Spiel der Temperamente Luft und Erde"  bietet den Zuschauern ein Tanzstück der besonderen Art. Temperament beschreibt die Art und Weise, wie ein Lebewesen agiert und reagiert, quasi seinen Verhaltensstil. Dieser ist tief verankert und setzt sich aus emotionalen, motorischen, aufmerksamkeitsbezogenen Reaktionen und der Selbstregulierung zusammen.Sanguinicus und Melancholicus sind zwei Temperamente die unterschiedlicher nicht sein könnten. Wo der eine zuversichtlich ist, ist der andere mutlos; wo der andere verschlossen ist, ist der eine wiederum geschwätzig. Wenn Sanguinicus himmelhoch jauchzt, ist Melancholicus am Boden zerstört. So wurden den beiden Temperamenten auch die Elemente Luft und Erde zugeordnet.Untermalt von der Musik Johann Sebastian Bachs, treten sich beide Charaktere gegenüber, erklären sich und ihre Welt, tauchen ein in die jeweils andere, und führen das Publikum auf eine Reise echter Gefühle und tiefer Emotionen.

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15. Oktober 2017 – Februar 2018
Der Bildhauer Wolfgang Friedrich


Der Bildhauer Wolfgang Friedrich, 1947 in Torgau geboren, gehört zu den bedeutendsten norddeutschen Künstlern. Er studierte an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden u. a. bei Gerd Jaeger und Walter Arnold. Seit 1978 lebt und arbeitet er als freier Bildhauer in Rostock. Sein Schaffen ist an den Traditionen der klassischen Figurendarstellung orientiert, er entwickelte eine eigene bildhauerische Formsprache. Friedrich arbeitet vornehmlich in kleinplastischen Formaten, die mitunter architektonischen Bühnenräumen als urbane Bezugsgrößen zugeordnet werden. Der Bilderkosmos Wolfgang Friedrichs beschwört eine „Welt als Modell“, entwirft darin Zukunftsvisionen und weist zugleich auf deren Vergänglichkeit und Gefährdung. Im Mittelpunkt seines künstlerischen Schaffens steht die Gestalt des Menschen, deren Existenz „zwischen Himmel und Erde“ (Ernst Barlach) für Friedrich als Meister der Kleinplastik zum Ausgangs- und Endpunkt seines Schaffens geworden ist. – Mit Katalog
Kuratorin: Inge Tessenow

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