Ausstellungsforum-Graphikkabinett
Heidberg 15, 18273 Barlachstadt Güstrow

22. November 2019 bis 23. Feburar 2020, Ausstellungsforum-Graphikkabinett.
„Flächenbrand Expressionismus. Holzschnitte aus der Sammlung Joseph Hierling“.

Katalog der Sammlung ist vorhanden.

Die Sonderausstellung wird am 22. November um 18.30 Uhr vom Kunstsammler Joseph Hierling, Hans-Heinrich Lappat, Vorstandsmitglied der Ernst Barlach Museen Güstrow und Magdalena Schulz-Ohm, Geschäftsführerin der Ernst Barlach Museen Güstrow, feierlich eröffnet.

Für die weite Verbreitung und Popularisierung des Expressionismus nach dem Ersten Weltkrieg und in der Kultur der 1920er Jahre war in hohem Maße der künstlerische Holzschnitt verantwortlich. Es war jene Zeit, in der im gesamten deutschsprachigen Kulturgebiet von expressionistischer Musik, expressionistischem Tanz und Film sowie von expressionistischer Mode gesprochen wurde. Das allgemeine Bewusstsein dessen, was mit dem Begriff Expressionismus bezeichnet werden könnte, prägte dabei der scharfgeschnittene Holzschnitt mit seiner kontrastierenden Wirkung des Schwarz-Weiß. Die Sammlung von Joseph Hierling umfasst über 1.000 Blätter von mehr als 130 Künstlerinnen und Künstler von erstaunlicher Qualität. Daraus wird eine Auswahl von ca. 100 Blättern gezeigt, die sich in thematische Gruppen gliedert, u. a. Akt, Mutter und Kind, Mensch und Natur, Biblische Szenen, Gesellschaftskritik, Städtisches Leben.

Kuratorenführung und Finissage:
8.12.2019, 15 Uhr mit Frau Dr. Schulz-Ohm
26.1.2020, 15 Uhr mit Frau Dr. Schulz-Ohm und Kinderatelier mit Christin Sobeck
23.2.2020, 15 Uhr
Kosten: Museumseintritt zzgl. 2€

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, dieser ist in unseren Museumsshop der online erhältlich.

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Ernst Barlach an Friedrich Düsel, 29.09.1891 © Archiv Ernst Barlach Stiftung Güstrow

29. Februar 2020 bis 1. Juni 2020, Ausstellungsforum-Graphikkabinett

Ich habe schauerlich viel Briefe geschrieben“ – Ernst Barlach als Briefeschreiber

Ob sarkastisch oder bitterernst, liebevoll oder voller Abneigung, ausschweifend oder knapp – der Künstler Ernst Barlach (1870 -1938) tritt uns in seinen Briefen als Persönlichkeit mit vielen Facetten gegenüber. Erstmalig rückt eine Ausstellung der Ernst Barlach Museen Güstrow die umfangreiche Korrespondenz des norddeutschen Bildhauers in das Zentrum der Aufmerksamkeit und lässt Barlach sowohl als scharfsinnigen Beobachter deutscher Zeitgeschichte als auch als Autor einer Vielfalt an unterschiedlicher Korrespondenz erfahrbar werden.
Wie schrieb Barlach seine Briefe? An wen wendete er sich? Und welche Themen beschäftigten den Künstler? Dies sind nur einige Fragen, denen die Ausstellung nachgeht. Ergänzt durch Kunstwerke und persönliche Gegenstände des Bildhauers fokussiert die Ausstellung mit der Präsentation der  originalen Autographen und ihrer Inhalte das sprachliche Talent Barlachs und erlaubt es, sich dem Künstler noch einmal auf eine ganz neue Weise zu nähern.      

Die Ausstellung wird am 28. Februar 2020 im Ausstellungsforum der Ernst Barlach Museen feierlich eröffnet.

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