Ausstellungskataloge


 

Ausstellungskataloge

Ernst Barlach und seine Fotografen

Franziska Hell (Hrsg.), Ernst Barlach und seine Fotografen, Ausstellungskatalog

In seinem Vorwort führt Dr. Volker Probst nicht nur in das weite Feld der fotografischen Rezeption Ernst Barlachs Person und Werk ein, sondern verweist gleichzeitig auf eine besondere Facette dieser Rezeption, das sog. „Doppelte Abbild“. Im Mittelpunkt von Prof. Werner Schnells Beitrag steht die Beziehung von Fotografie und Skulptur. Franziska Hell stellt das Verhältnis von Ernst Barlach zur Fotografie und seinen Fotografen vor. Ein umfangreicher Bildteil präsentiert Auszüge aus dem reichen fotografischen Nachlass Ernst Barlachs. Arbeiten namhafter Fotografen wie Alfred Ehrhardt, Albert Renger-Patzsch oder Hildegard Heise werden im direkten Vergleich zu historischen Aufnahmen zeitgenössischer Güstrower Fotografen wie Berthold Kegebein oder Carl Bühring gezeigt, um so die Vielfalt an Rezeptionsvarianten von Barlachs Kunst aufzuzeigen. Erstmalig wurden alle bekannten Fotografien des Künstlers selbst in einer Publikation zusammengeführt und geben einen bisher noch nicht dagewesen Einblick in das Privatleben Ernst Barlachs und in sein soziales Umfeld.

Mit Beiträgen von Franziska Hell, Dr. Volker Probst und Prof. Dr. Werner Schnell. Güstrow 2017, 388 Seiten, über 400 Abbildungen.

Sonderpreis des Kataloges in der Ausstellung: 29,50 €.


Preis : 34,50 EUR
 
Käthe Kollwitz. Auf der Suche nach der `neuen Form`, Nr. 5 (A4 Leporello)

Preis : 3,50 EUR
 
„Ernst Barlach. Auf dem Weg in die Moderne. Stationen der Frühzeit – Keramik in Altona und Berlin, Lehrer in Höhr“

Farbiger, reich illustrierter Katalog
Hgg. von I. Tessenow. Mit Beiträgen von R. Joppien, V. Probst, R. P. Schwickert und I. Tessenow. Güstrow 2016.

Ein einführender Beitrag von Dr. Volker Probst stellt einen unbekannten Wettbewerbsbeitrag Barlachs für das „Bismarck-Denkmal“ in Hamburg-Bergedorf des Jahres 1904 vor. Der Wettbewerb fand unmittelbar vor Barlachs Übersiedelung nach Höhr statt. Ein Rückblick in Barlachs Dresdener Zeit und seine Arbeiten für baugebundene Plastiken zeigen ihn als jungen, regional erfolgreichen Künstler. Der Blick auf sein Werk in der Zeit nach Höhr verdeutlicht die Nachwirkungen dieser Auseinandersetzung mit Gefäßformen, die Barlach nun für Urnengestaltungen modifizierte. In jene Zeit fallen auch seine zahlreichen großformatigen Entwürfe für Grabmale, ein Betätigungsfeld für Bildhauer, das Barlach während seines „großen Arbeitstages“ in der Weimarer Republik neben freien Arbeiten um einen neuartigen Typus von Ehrenmalen für die Gefallenen des großen Krieges 1914 bis 1918 erweitern wird.

In seinem Beitrag zu Barlachs keramischen Arbeiten zeigt Dr. Rüdiger Joppien, bis 2011 Kustos für Jugendstil und Moderne am Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Barlachs Leistung auf diesem Gebiet angewandter Kunst in Altona und Berlin. Dr. Joppien verdanken wir in Zusammenarbeit mit Uta Bach die erste umfassende Ausstellung und einen Katalog zur Keramikfirma der Familie Mutz, darin auch ein eigenes Kapitel zu Ernst Barlach. Barlachs Arbeiten werden hier in einen europäischen Kontext der zeitgenössischen keramischen Kunst gestellt, wobei sich Barlachs eigener Beitrag umso prägnanter zeigt.

In intensiver Suche, manchmal mit detektivischem Gespür zeichnet Inge Tessenow, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Ernst Barlach Stiftung, die tatsächlichen Lebens- und Wirkungsspuren Barlachs in Höhr nach. Ein biographischer Lebensabschnitt des Künstlers tritt in Facetten lebendig vor den Leser und vermittelt anschaulich anhand von bislang wenig oder unbekannten Dokumenten die von Barlach als bedrückend empfundene Lehrertätigkeit. Sie absorbierte ihn so stark, dass eigene künstlerische Projekte nur in geringem und für Barlach unbefriedigendem Umfang bearbeitet werden konnten. Der Weggang aus Höhr war somit ein konsequenter Entschluss. Ein gutes Jahr später, im Sommer 1906, erlebte er die fundamentale Erschütterung während seiner „Reise ins Herz des südlichen Russland“, nach der er zu einer konzentrierten bildhauerischen Form fand, die fortan sein Werk prägen sollte.


Preis : 29,95 EUR
 
„Da ich doch Zeichner bin.“ Joachim John – ZeichnerPoet.

Bearbeitet von Volker Probst. Herausgegeben von der Stiftung Mecklenburg.
Schwerin 2015

Mit Beiträgen von Volker Braun, Joachim John, Regine Marquardt, Volker Probst und Henry Tesch Fadenbindung, 76 Seiten, 57 Abbildungen

Der Zeichner und Schriftsteller Joachim John (*1933), Mitglied der Akademie der Künste Berlin, gilt als einer der wichtigsten Zeichner, Graphiker und schreibender Künstler in Mecklenburg-Vorpommern. Der Katalog stellt in ausgewählten Beispielen seine Kunst der Zeichnung vor. Erstmals werden sein druckgraphisches Hauptwerk „América latina“ (1987/88)und die Radierfolge "Max Beckmann in Südamerika" (1988) vollständig veröffentlicht. Daneben sind Beiträge Johns zu bibliophilen Mappenwerken mit Originalgraphiken sowie Beispiele seiner "Neuen Zeichnung" aus den Jahren 2012 bis 2014 dokumentiert.


Preis : 12,50 EUR
 
Lichte Finsternis. Alfred Kubin und Ernst Barlach.

Karsten Müller und Helga Thieme (Hg.), Lichte Finsternis – Alfred Kubin und Ernst Barlach, Ausstellungskatalog.

Mit Beiträgen von Karsten Müller, Winfried H. Müller-Seyfarth, Monika Oberchristl, Volker Probst, Inge Tessenow und Helga Thieme, Hamburg und Güstrow 2015, 180 Seiten, vierfarbig, 111 Abbildungen.

In ihrem Vorwort stellen Karsten Müller und Volker Probst die gegenseitige Wertschätzung Kubins und Barlachs dar, welche aus Briefen beider an dritte Personen bezeugt ist. Im Mittelpunkt des Beitrags von Helga Thieme stehen Kubins „Zwischenwesen“.  Karsten Müller setzt Kubins und Barlachs Bildwelten in Beziehung. Winfried H. Müller-Seyfarth untersucht den Einfluss der Philosophen Philipp Mainländer und Julius Bahnsen auf Kubins Schaffen. Monika Oberchristl widmet sich Kubins „Seelenlandschaft“, dem Böhmerwald, und gibt einen Einblick in Kubins Biografie. Inge Tessenow skizziert Stationen aus Barlachs Biografie.

Abbildung Cover: Alfred Kubin, An der Mauer (Detail), um 1904/08, Aquarell auf Katasterpapier, Oberösterreichisches Landesmuseum Linz, © 2015 für die Werke von Alfred Kubin: Eberhard Spangenberg, München / VG Bild-Kunst, Bonn.


Preis : 24,00 EUR
 
Auf den Spuren von Ernst Barlach

Der vorliegende Band verbindet einen umfassenden Überblick über Barlachs Leben und Werk mit einer eindrucksvollen Dokumentation biographisch und wirkungsgeschichtlich bedeutsamer Orte und Landschaften. Zeitgenössische Abbildungen, ausgewählte Werkfotos und großformatige Farbfotographien vom heutigen Erscheinungsbild des Lebensumfelds Barlachs und seiner berühmten Werke bebildern den Band.


Preis : 14,95 EUR
 
"Ernst Barlach. Bildhauer|Graphiker|Schriftsteller "

Katalog zur Dauerausstellung, 4., durchges. Aufl., hrsg. von der Ernst Barlach Stiftung, Güstrow 2007,120 Seiten, zahlreiche Abb.
Eine Lebens- und Werkübersicht; sehr anschaulich gestaltet mit historischen Fotos, Abbildungen von Werken aus allen Schaffensbereichen und -epochen, Briefzitaten, Textbeispielen aus Barlachs literarischen Schriften
sowie Würdigungen von Zeitgenossen.


Preis : 10,50 EUR
 
Wandlungen Przemiany

Wandlungen. Von Klinger bis Kandoldt.

Illustrierter deutsch-polnischer Katalog.

300 Seiten, 89 s/w und 42 Farbabbildungen


Preis : 8,00 EUR
 
Bildhauer sehen den Ersten Weltkrieg

Eine Publikation der Arbeitsgemeinschaft Bildhauermuseen und Skulpturensammlungen e.V..
Herausgegeben von Ursel Berger, Gundula Mayr, Veronika Wiegartz.

Es beinhaltet die Künster Hans/Jean Arp, Ernst Barlach, Fritz Behn, Johann Bossard, Wilhelm Gerstel, Ernst Gorsemann, Bernhard Hoetger, Georg Kolbe, Käthe Kollwitz, Wilhelm Lehmbruck, Gerhard Marcks, Ewald Matare, Edwin Scharff, Bildhauer in Dresden.

Zahlreiche Abbildungen, 224 Seiten.


Preis : 16,80 EUR
 
Der Mann, der die geheimen Melodien hört. Ernst Barlach und die Musik.

„Der Mann, der die geheimen Melodien hört“ – Ernst Barlach und die Musik

Hrsg. v. Klaus-Martin Bresgott und Helga Thieme, Güstrow 2014

176 Seiten, 115 Abbildungen, vierfarbig

Mit Essays zum Thema Musik und bildende Kunst sowie zu Werken Barlachs von 1895 bis 1937, in denen sich der Künstler mit Musik auseinandersetzt. Alle in der Ausstellung gezeigten Plastiken, Zeichnungen, Druckgraphiken und Taschenbuchskizzen Barlachs sind abgebildet. In der Publikation wird erstmals das Thema Barlach und die Musik umfassend dargestellt. Neben seinen bildkünstlerischen Arbeiten werden auch literarische Texte in die Untersuchung einbezogen. Darüber hinaus ist ein Verzeichnis ausgewählter Kompositionen zu Werken von Ernst Barlach veröffentlicht.


Preis : 25,00 EUR
 
Ernst Barlach - Reinhard Piper. Briefwechsel 1900-1938

Piper Verlag GmbH, München, 775 Seiten, Hardcover. Herausgegeben und erläutert von Wolfgang Tarnowski, mit 65 Abbildungen.
Ernst Barlach war eine der markantesten Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Zeugnisse seiner außergewöhnlichen schöpferischen Kraft sind seine Plastiken, Graphiken und Prosatexte. Ebenso unmittelbar und unverwechselbar wie in seinen Werken drückte er sich in seinen zahlreichen Briefen aus. Zu den wichtigsten Briefpartnern gehörte sein Freund uns späterer Verleger Reinhard Piper, der als eine der großen Verlegerpersönlichkeiten der Kultur seiner Zeit wesentliche Impulse gab.
In dem vorliegenden erstmals vollständig editierten und umfassende kommentierten Briefwechsel aus den Jahren 1900 bis 1938 treten nicht nur zwei interessante Charaktere und vertraute Freunde hervor, sondern auch zwei scharfsichtige Zeitzeugen der ersten vier Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts.
Die vorliegende Briefausgabe enthält viele bisher unbekannte oder unveröffentlichte Dokumente und Abbildungen, die einen wichtigen Beitrag zur Barlach-Forschung darstellen.


Preis : 100,00 EUR
 
Ernst Barlach. Der Dramatiker

Hrsg.: Landesmuseumsdirektor des Landes Schleswig-Holstein, 1995, Broschur, 64 Seiten.


Preis : 5,00 EUR
 
Erwerbungen. Werke von Ernst Barlach

Zehn Jahre Ernst-Barlach-Stiftung Güstrow 1994 - 2004

Jahr: 2004

Umfang:127 S.


Preis : 15,00 EUR
 
Bildhauer zeichnen. Nr. 2. Käthe Kollwitz. Lu Xun

Bearbeitet von Annette Seeler, herausgegeben von Volker Probst, Ernst Barlach Stiftung Güstrow 2007, Paperback, 96 Seiten.
Zeichnungen, Lithographien, Holzschnitte, Radierungen, Plastiken.
Zum 140. Geburtstag von Käthe Kollwitz.
"Blättert man diesen Sammelband (>Das Käthe Kollwitz Werk< Dresden 1930) durch, erkennt man, dass Kollwitz mit tiefer mütterlicher Liebe für alle Beleidigten und Benachteiligten trauert, protestiert, sich empört und kämpft. Die ausgewählten Motive kreisen zumeist um Elend und Not, um Hunger, Obdachlosigkeit, Krankheit, Tod, aber ihre Arbeiten thematisieren auch Kampf, Solidarität und Auflehnung. ...
Außerdem kämpft sie nicht nur gegen das Elende in ihrer eigenen Umgebung, auch China gegenüber ist sie nicht so teilnahmslos ... Im Jahr 1931, als die sechs jungen Schriftsteller ermordet wurden, war sie eine der progressiven Schriftsteller und Künstler aus aller Welt, die eine Protesterklärung unterschrieben hatten. Jetzt ist die Künstlerin nach chinesischer Zählung 70 Jahre alt geworden. Die Veröffentlichung dieses Buches kann trotz seines bescheidenen Umfangs wohl als eine kleine Ehrung für sie gelten."
Lu Xun: >Vorbemerkung zum Verzeichnis der ausgewählten Graphik von Käthe Kollwitz.<, Shanghai 1936


Preis : 19,50 EUR
 
Bildhauer zeichnen. Nr. 3. Francisco Zúniga

Katalog zur Ausstellung

Gestalter der menschlichen Figur - Francisco Zúñiga (1912 – 1998)

Zum 100. Geburtstag des mexikanischen Bildhauers

Mit Beiträgen von Ariel Zúñiga und Peter Selz. Hrsg. von Volker Probst

36 Seiten, zahlreiche Abbildungen, Güstrow 2012, Schriften der Ernst Barlach Stiftung Reihe B, Nr. 24 – Bildhauer zeichnen, Nr. 3

Eine Neuentdeckung von besonderer Bedeutung kommt durch die Ausstellungskooperation der Ernst Barlach Stiftung und der Fondación Zúñiga Laborde Tlalpan / Mexiko zu Tage. Erstmals findet ein Aspekt der Rezeptionsgeschichte Barlachs durch die Forschung Beachtung, der bislang unbekannt war. In einem ausführlichen Vorwort des Herausgebers wird der konzeptionelle Ansatz der Ausstellung umrissen. In zwei eigens für den Katalog verfassten Beiträgen werden Einzelaspekte des mexikanischen Bildhauers dargelegt. Ariel Zúñiga (*1947), der Sohn des Bildhauers, widmet sich der Frage der Wirkung des Werkes von Ernst Barlach auf das Schaffen seines Vaters Francisco Zúñiga. Der in München geborene amerikanische Kunsthistoriker Prof. Dr. Peter Selz (*1919), ehemals Kustos am Museum of Modern Art in New York und Gründungsdirektor des Berkeley Art Museums, umreißt in seinem Textbeitrag Francisco Zúñigas Stellung als Künstler in Mexiko und dessen Beziehung zur Moderne in Europa.

Die erste Publikation zu Francisco Zúñiga in deutscher Sprache seit über 25 Jahren.


Preis : 12,50 EUR
 
Bildhauer zeichnen. Nr. 4. Ernst Barlach.

Katalog zur Ausstellung

Zum 75. Todestag Ernst Barlachs im Jahr 2013

 „Ernst Barlach. Zeichnungen“

Die Katalogpublikation „Ernst Barlach. Zeichnungen“ erschien zur gleichnamigen, vom 12. Mai bis 4. August 2013 veranstalteten Ausstellung der Ernst Barlach Stiftung Güstrow.
Die Charakteristika: A 4-Format, Broschur, 48 S., mit zahlreichen schwarz-weiß-Abbildungen.
Dr. Elisabeth Laur, Kunsthistorikerin, widmet sich mit ihrem Beitrag „alles … zeichnen, was mein Stift irgend packen könnte“ dem zeichnerischen Lebenswerk Barlachs und zeigt wichtige Entwicklungen auf, einschließlich Zäsuren, innerhalb der Zeitspanne von der frühen bis zur späten Schaffenszeit des Künstlers. Der Katalog enthält auch das Verzeichnis der in der Ausstellung zu sehenden, zum Teil selten oder noch nie gezeigten Exponate aus vier bedeutenden deutschen Kunstsammlungen.


Preis : 12,50 EUR
 
Bilder vom Tode im Werk eines deutschen Expressionisten

Die Ausstellung „Ernst Barlach. Bilder vom Tode im Werk eines deutschen Expressionisten” stellt erstmals umfassend Barlachs Beitrag zur Sepulkralkultur in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts in Stettin (Nationalmuseum 2011) und Güstrow (Ernst Barlach Stiftung 2012) dar. Im begleitenden Katalog werden neben den frühen Grabmalsentwürfen der Jahre 1899 bis 1908 alle realisierten Grabmale in Hamburg, Stettin, Düsseldorf, Aumühle bei Hamburg, Güstrow und Ebersdorf (Thüringen) in Bild und Text dokumentiert.

Fachautoren vom Nationalmuseum Stettin, Dariusz Kacprzak und Dr. Szymon Piotr Kubiak, und der Ernst Barlach Stiftung Güstrow, Dr. Volker Probst und Helga Thieme, widmen sich in ihren Beiträgen Einzelaspekten des Themas wie Barlachs Grabmal „Mutter Erde II“ (1921) für den Zentralfriedhof in Stettin, Barlachs Kriegerehrenmale für den Ersten Weltkrieg im europäischen Kontext, Barlachs frühe Grabmalentwürfe und die realisierten Grabstätten sowie dem Todesmotiv im Werk des Bildhauers, Graphikers und Schriftstellers.

Der 166seitige polnisch-deutsche Katalog ist reich illustriert und bildet erstmals Barlachs großformative Grabmalentwürfe der Jahre 1905 bis 1906 farbig ab.


Preis : 10,00 EUR
 
FIGURA. Kunst der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.. (deut./poln.)

Figura. Kunst der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts aus dem Bestand des Nationalmuseums Stettin.

 

Deutsch-polnischer Katalog zur gleichnamigen Ausstellung, die in Kooperation mit dem Nationalmuseum Settin realisiert wurde.

Herausgegeben von Szymon Piotr Kubiak und Volker Probst

262 Seiten, 130 meist farbige Abbildungen

 

Das Nationalmuseum Stettin verfügt über eine umfangreiche Sammlung an Plastiken und Gemälden des 19. und 20. Jahrhunderts, die Ernst Barlach bei seinem Aufenthalt 1920/21 während der Arbeit am „Grabmal Biesel“ für den Stettiner Friedhof gesehen hatte. Neben bekannten Bildhauern wie Georg Kolbe, Ernesto de Fiori und Joachim Utech befinden sich in dem Fundus auch verschiedene polnische Bildhauer von Rang. So sind neben Max Slevogt, Ernst Barlach, Käthe Kollwitz und Hugo Lederer gleichrangig polnische Künstler wie Henryk Kuna, Konstanty Laszczka, Tadeusz Pruszkowski, Rafa? Malczewski, Jan Szczepkowski, Stanislaw Ignacy Witkiewicz und Stefan Mro?ewski zu sehen, die in der polnischen Kunstgeschichte bedeutend, jedoch bislang in Deutschland nicht so bekannt sind. Die Ausstellung hat u. a. auch den Ansatz, diese wichtigen Maler und Bildhauer aus der Sammlung des Nationalmuseums erstmals in Deutschland im Kontext der Fragestellung „Gestaltung der menschlichen Figur“ vorzustellen. Erweitert wird diese Schau um Gemälde und Arbeiten auf Papier, die thematisch oder formal das „Plastische“ hervorheben. So gewähren rund 50 Exponate einen Einblick in die gegenständliche Kunst jener historischen Zeit, in der Ernst Barlach sein Hauptwerk schuf. Diese Zwischenkriegszeit war voller Neuerungen, nicht nur in der bildenden Kunst, sondern ebenso in der Architektur, der Musik und Literatur, aber auch in den Wissenschaften. Einen Reflex auf diese wechselvolle und bewegte Epoche findet sich in den ausgestellten Werken wieder. Die Ausstellung gewährt einen Einblick in die Entwicklung figurativer Bildhauerkunst und gegenständlicher Malerei mit Bezug auf Plastik im frühen 20. Jahrhundert. Dieses Kooperationsprojekt zwischen Stettin und Güstrow gibt nicht nur Gelegenheit, bedeutende Kunstwerke aus der Sammlung des Nationalmuseums Stettin erstmals in dieser Zusammenstellung in Mecklenburg-Vorpommern, sogar zum ersten Mal in Deutschland überhaupt zu sehen.


Preis : 8,00 EUR
 
Gestalt - Form - Figur | Hans Wimmer & die Münchner Bildhauerschule

Erscheinungsjahr 2008, 216 Seiten, ca. 340 überwiegend farbige Abbildungen, engl. Broschur.

Mit Adolf von Hildebrands (1847-1921) viel beachteter Schrift "Das Problem der Form" wurde zu Ende des 19. Jh. eine neue Ära der Bildhauerei in München begründet. Das Erbe Hildebrands wurde von der nachfolgenden Bildhauergeneration um Bernhard Bleeker (1881-1968) und Hermann Hahn (1868-1942) auf deren Schüler weitergegeben und prägte über vier Generationen die Bildnerei an der Münchner Akademie.
Die neben Hans Wimmer (1907-1992) bekanntesten Münchner Vertreter der klassischen Moderne, deren Werk sich auch nach 1945 behaupten konnte, sind Toni Stadtler (1888-1982), Anton Hiller (1893-1985), Josef Henselmann (1898-1987), Heinrich Kirchner (1902-1984), Georg Brenninger (1909-1988) und die früh verstorbenen Fritz Wrampe (1893-1934) und Ludwig Kasper (1893-1945) sowie Priska von Martin (1912-1982) als einzige Künstlerin.
Auch die spätere Generation nahm die menschliche Gestalt zum Ausgangspunkt ihrer bildnerischen Bemühungen.
Als ihre wichtigsten Vertreter gelten Fritz Koenig (*1924), Herbert Peters (1925-2006), Michael Croissant (1928-2002) und Wilhelm Uhlig (*1930).
Ihre unterschiedlichen Positionen sind von fortschreitender Geometriesierung bis hin zur Anstraktion geprägt oder bleiben dem Figurativen verhaftet.
Mit den sogenannten "Antiobjekten" opponieren Lothar Fischer (1933-2004) und Hans Matthäus Bachmeyer (*1940) gegen konventionelle Vorstellungen von Kunst.


Preis : 24,50 EUR
 
Ernst Barlach, Wege und Wandlungen (in deutscher und dänischer Sprache)

Ernst Barlach, Wege und Wandlungen: vom Jugendstil zum Expressionismus ; Autor Museumsberg Flensburg

Herausgeber Elisabeth Laur

Verlag Ernst-Barlach-Stiftung, 2002

Umfang 124 Seiten


Preis : 13,00 EUR
 
Also auch Herzenssache. Ernst Barlach als Druckgrahiker

Preis : 10,00 EUR
 
Cesar Klein. 1876-1954, Metamorphosen

Verlag der Kunst Dresden 2004

174 S. mit zahlr. s/w- u. farb. Abb., 30,0 x 23,3 cm

Mit Beiträgen von Christine Freifrau von Gayl, Matthias Esche, Theodor Däubler, Ina Ewers-Schultz, Ruth Irmgard Dalinghaus, Uwe Haupenthal.

Bereits vor dem Ersten Weltkrieg zählte Cesar Klein (1876-1954) zur künstlerischen Avantgarde in Deutschland. Die Malerei Cezannes sowie die prismatisch gesplitterten kubistischen Kompositionen leiteten um 1915 die entscheidende künstlerische Wende im Schaffen des expressionistischen Künstlers ein. Neben Nolde, Kirchner und Heckel zählte Cesar Klein 1909 zu den Gründungsmitgliedern der "Neuen Sezession" in Berlin, 1918 u. a. zu den Initiatoren der revolutionären "Novembergruppe".

Zeitlebens konnte Cesar Klein auf dem Felde der angewandten Kunst große Erfolge feiern. Seit 1919 entstanden zudem viel beachtete Bühnenbilder. Daneben wurde der Künstler als Lehrer an die Berliner Akademie berufen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte Cesar Klein zu den Künstlern der ersten Stunde. Zäsurlos knüpfte er an seine Schaffensphase vor 1933 an und fand sich mit seinen surreal anmutenden Bildern unversehens wieder inmitten des aktuellen Kunstgeschehens.


Preis : 20,00 EUR
 
Ernst Barlach. Berlin Florenz 1909

Endlich frei, ungestört arbeiten, ohne drückende Geldsorgen! – Für Ernst Barlach – Bildhauer, Graphiker, Dichter – brachte der Aufenthalt 1909 in der Villa Romana Florenz und in Italien überhaupt, nach der ertragreichen Russland-Reise 1906, einen weiteren großen Aufschwung. Das „Italien-Jahr“ sollte außerordentlich fruchtbar werden, bedeutende Holzskulpturen entstehen und eine Fülle von Zeichnungen.
Durch welche Verbindungen kam Barlach in das von Max Klinger 1905 gegründete Künstlerhaus? Welche Eindrücke hinterließen in ihm, der starke Wurzeln im Norden und der Inspiration und Bestätigung im Osten gefunden hatte, der Süden, Florenz und die Toskana? Und was nahm er mit aus dem seit Jugendzeit ersehnten und nun erfüllten Traum von Italien? – Dieses und Vieles mehr – zum Beispiel auch die Fragen um Ernst Barlachs 1906 geborenen Sohn Nikolaus und die Mutter des Kindes – ist in dem von der Ernst Barlach Stiftung Güstrow im Jahr 1995 herausgegebenen Buch „Ernst Barlach. Berlin Florenz 1909“ beantwortet.


[128 S., Fester Einband, z. T. großformatige Farb- und Schwarz-Weiß-Abb.]


Preis : 10,00 EUR
 
Mythos und Zukunftstraum

Katalog: „Mythos und Zukunftstraum“.

Texte und Bilder von Ernst Barlach, hg. v. Helga Thieme, Ernst Barlach Stiftung Güstrow 2011, 40 Seiten, reich bebildert (s/w).

„Was der Mensch gelitten hat und leiden kann, seine Größe, seine Angelegenheiten (inklusive Mythos und Zukunftstraum), dabei bin ich engagiert“, teilte Barlach 1911 mit. Er setzte sich mit dem Begriff des Mythos nicht theoretisch auseinander. Ihn interessierten Bilder und Zeichen der bekannten Überlieferungen, die ihm für seine künstlerische Sinnübermittlung bedeutsam erschienen. Dafür schuf er eigene Metaphern, Symbole und Allegorien. Die alten Mythen, vorchristliche und biblische Mythen, Tod, Auferstehung und Neugeburt, der Sonnen- und Mondmythos, der Mythos Pferd, aber auch literarische Mythen, wie der Faust- und Nibelungenmythos, und nicht zuletzt die Lieder der „Edda“ fanden Eingang in seine Werke. Zugleich aber sah Barlach den Mythos in seinem utopischen Licht und begriff ihn als fortwirkend in das Künftige. Barlachs künstlerische Arbeit am Mythos gipfelt in der Darstellung der menschlichen Gestalt, in der expressionistischen Vision von einem neuen Menschen.

In dem einführenden Katalogtext Bilder der Zukunft. Barlachs Arbeit am Mythos wird das Thema erstmalig eingehend untersucht.


Preis : 15,00 EUR